Ich wohne direkt an einem Wald und hoffe, dass ich es niemals mit ansehen muss, wie die Bäume, die ich aufwachsen sehe abrennen…
Ich wohne direkt an einem Wald und hoffe, dass ich es niemals mit ansehen muss, wie die Bäume, die ich aufwachsen sehe abrennen…
Nachdem ich diverse Landschaftsbilder, Bäume und Blüten gemalt habe, möchte ich mit meiner eigentlichen Motivation weiter machen. Wie auch bei Zeichnen sind meine Lieblingsmotive Gesichter und Menschen. Daher mache ich mit dem Portraitteil des Buches „Die Kunst der Aquarellmalerei“ – von Rabiyat Alieva weiter.
Hier sind meine ersten Versuche Augen mit Aquarell zu malen.





Ich habe die Augen meiner Mentorin gezeigt und Sie sah sofort einen Fehler: Ich habe bei allen Augen vergessen das Karunkel mit zu malen. Ich habe es in diesen Bildern etwas korrigiert, werde aber die Herangehensweise bei den nächsten Bildern abändern.
Sonnenuntergang am Strand – ein Klassiker. Ich wollte das Motiv eigentlich später ausprobieren, aber Rabi hat einen Live-Stream mit dem Motiv für den EMF-Verlag gemacht. Vorab habe ich das Motiv mit ihr zusammen ausprobiert, wobei ich viel zu langsam war…
Für mich war es sehr anstrengend, aber ich habe es dennoch fertigstellen können:

Ich habe das Motiv während des EMF-Live-Streams in gleicher Geschwindigkeit noch einmal gemalt. Dieses Mal wusste ich was auf mich zukam und es ist folgendes Bild entstanden:

Ich habe ein wenig mit den Wolken herum probiert, aber man sieht, dass ich das Kapitel übersprungen habe…
Da ich nun nur noch auf kaltgepresstem Baumwollpapier male, wollte ich einmal wissen, wie es sich im Vergleich dazu auf meinem alten Hahnemühle Britannia malt und ich war wieder enttäuscht, weil das Papier nicht so gut ist. Es kann nicht gut mit „Nass-in-Nass“ umgehen und die Oberfläche weicht sehr schnell ab. Es trocknet auch viel zu schnell. Aber das habe ich ja schon im Beitrag zum Sommerwald erzählt.

Die Ränder haben durch den Klebestreifen wieder stark gelitten. Die Farben wirken auch stumpf und es wirkt nicht richtig strahlend, obwohl ich die Sonnenstrahlen sehr gut gemalt habe.
Mein letzer Versuch, ist das Beitragsbild. Die Farben gefallen mir sehr gut und ich habe die Idee aus dem ersten Versuch mit dem roten Felsen im Hintergrund wieder aufgegriffen. Leider habe ich beim Malen der Palmen nicht darauf geachtet, die Komposition richtig einzuhalten. Daher wirkt es langweilig.
Alles in allem hat mir das Projekt sehr viel Spaß gemacht und ich habe viel von Rabi gelernt.
Danke Rabi!
In dem Buch „Die Kunst der Aquarellmalerei“ von Rabiyat Alieva gibt es zwei Gutscheine für Online-Malkurse. Die Kurse sind von Rabiyat selbst und können auf ArtHustle erworben werden. Die Kurse sind in mehrere Abschnitte unterteilt und gehen teils mehrere Stunden.
Ich habe mich als erstes für den Sommerwald entschieden, weil ich das Motiv sehr gut finde. Gerade die Sonnenstrahlen sind sehr schön und ich kann dabei sehr viel lernen.
Ich hab das Motiv auf unterschiedlichem Papier versucht. Hier sind die verschiedenen Versuche:



Nach dem ich gemerkt habe, dass das Papier nicht wirklich dafür geeignet ist, habe ich mir 100% kaltgepresstes Baumwoll-Aquarellpapier gekauft. Dieses gibt es von Hahnemühle als Bogenware. Das Baumwollpapier ist viel beständiger. Die Oberfläche zu beschädigen ist nur mit viel Mühe möglich. Hingeben bei dem anderen Papier war es schon ein Problem Nass in Nass zu malen ohne die Oberfläche abzulösen. Beim Versuch die Strahlen heraus zu waschen löste sich das Papier jedes mal ab und bildete zu dem noch komische Ränder.
Das Baumwollpapier bleibt zudem länger trocken und man hat die Möglichkeit innerhalb des nassen Bereiches die Bäume weich in den Hintergrund zu malen. Dabei kann man beim Trocknen sogar mit den Abstufungen arbeiten.
Auf dem Weg zum Künstler vergleiche ich mich oft mit Anderen. Leider wird man in unserer Gesellschaft dazu erzogen, immer besser als jemand anderes zu sein. Ich habe gelernt mich nicht mehr mit Anderen zu vergleichen, sondern nur noch mit mir selbst.
Habe ich mich verbessert?
Ist die Frage, die man sich stellen sollte. Danke Rabiyat, für diese Erkenntnis!
Daher kann man anderen Künstlern bei der Arbeit zuschauen, um zu lernen, aber mit den Augen eines Lehrlings. Nicht mit den Augen eines Neiders.
Das 3. Projekt ist das letzte zum Thema Blüten. Ich habe leider nur 2 kleine Teile des Bildes aus dem Buch „Die Kunst der Aquarellmalerei“ von Rabiyat Alieva angefertigt. Das gesamte Bild ist mir noch zu schwierig. Ich werde später zu diesem Kapitel zurückkehren.
Hier die ersten Ergebnisse:


Das 2. Projekt in dem Buch „Die Kunst der Aquarellmalerei“ von Rabiyat Alieva sind Magnolien. Ich habe bisher eher selten Blüten gemalt. Nach einigen Übungsblättern und der Hilfe von Rabiyat ist folgendes Bild entstanden. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Danke Rabi!

Hier sind mal einige Übungsblätter. Das Ergebnis hängt von vielen Details ab. Die größten Probleme habe ich damit, die richtige Feuchtigkeit auf dem Papier zu halten. Das Papier des oberen Bildes ist von Hahnemühle, Bamboo Mixed Media. Das Papier ist sehr fein, wodurch die Farben sehr fein verlaufen. Die Große Übungsblüte unten, ist auf Hahnemühle Aquarellkarton Cornwall rau entstanden. Das Papier ist recht schwer und sehr strukturiert. Dadurch wird das Gemalte weniger fein strukturiert. Der zeitliche Moment ist der Schlüssel, damit die Farbe nur leicht verläuft.








Ich folge auf Instagram einigen guten Künstlern. Eine Künstlerin finde ich ganz besonders interessant. Sie heißt Rabiyat Alieva. Ihre Bilder sind sehr beeindruckend. Am meisten mag ich ihre Portraits.
Letzte Woche habe ich gesehen, dass sie ein Buch geschrieben hat und habe es mir gleich bestellt.

Ich habe ihr geschrieben und sie hat mir tatsächlich geantwortet. Sie hat mir Tipps gegeben und ihr habe angefangen ihr Buch durchzuarbeiten.
Das sind die Ergebnisse der ersten Tage:



Ich habe schon einiges gelernt. Der Farbton bzw. Tonwert ist entscheiden, damit das Gemalte räumlich wirken kann. Das Wasser trägt die Farbe und man sollte sie einfach tragen lassen. Schatten brauchen immer etwas Nachbarfarbe usw…
Demnächst wird es Online-Kurse von ihr auf www.arthustle.de geben. Zwei Gutscheine sind schon im Buch vorhanden, das wird super.
Rabiyats Worte Werke haben mich diese Woche so stark motiviert, dass ich das Gefühl habe mein nächsten Level erreichen zu können.
Orange horse with that power. You can't see it in a shower. It doesn't like water like my doughter. If it is dried, it never will be died.

Ich habe einen weiteren Versuch gestartet, ein Portrait als Aquarell zu malen. Diesmal habe ich mir ein Bild gesucht, welches einen schönen ausgeprägten Schatten hat und habe es skizziert.

Mittlerweile brauche ich für diese Art von Skizzen nur noch 30 Minuten. Für die Aquarell-Vorlage habe ich mir wieder die Maße der Augen, Nase und des Mundes ausgemessen und diese mit einem Aquarellstift übertragen.

Das Gute an diesen Stiften ist, dass die Linien verschwinden, wenn man sie mit Wasserfarben übermalt.
Wie fängt man an?
Diese Frage stelle ich mir jedes Mal und ich habe noch keine Antwort darauf gefunden. Bei den Zeichnungen fange ich immer mit den Augen an.
Hier habe ich dieses mal mit dem Gesicht angefangen. Ich wollte nicht wieder mit den dunkleren Stellen starten. Ich habe besonders darauf geachtet, dass ich keine harten Übergänge erzeuge und das ich viele Schichten übereinander lege.
Nach 3 Tagen, aber nur insgesamt 2 Stunden reine Malzeit, ist dieses Bild entstanden.

Für mich ist dieses Bild, das beste Portrait bis zu diesem Zeitpunkt. Das Gesicht und die Augen habe ich ganz gut getroffen. Die Haare sind wie immer das Schwierigste.
Nach einer längeren Pause habe ich wieder einmal ein Portrait gezeichnet. Diesmal mit der Absicht, ein Portrait mit Aquarellfarben zu malen. Es reizt mich schon sehr lange Portraits mit Wasserfarben zu malen, aber ich habe mich bis jetzt nicht getraut anzufangen.
Die Skizze habe ich innerhalb von 30 Minuten von einem Foto abgezeichnet. Sie soll hauptsächlich als Vorlage für das zu malende Bild dienen.

Nachdem ich mit der Skizze fertig war, habe ich gehofft, dass ich das Bild gut genug verstanden habe, um ein Aquarell auf dieser Basis anzufertigen. Aber irgendwie habe ich in dem Bild nicht die richtigen Schatten gefunden. Ich habe dann das selbe Motiv noch einmal ohne Verwischen gezeichnet, um mehr Klarheit zu erlangen. Daraus ist diese zweite Skizze entstanden.

Es hat sich – genau wie ich es erwartet habe – als recht schwierig herausgestellt, das Bild zu malen. Das anfängliche Problem mit den wenigen Schatten hat sich während der Arbeit immer mehr als Problem heraus gestellt.

Ein gemaltes Bild ist einfach kein Foto. Bei der Auswahl meines nächsten Portrait-Motivs werde ich mehr darauf achten, dass die Schatten stärker sind. Besser noch – Schatten nur aus einer Richtung.
Mit der Umsetzung bin ich aber trotzdem zufrieden. Ich muss auch immer wieder feststellen, dass mir das Zeichnen mehr liegt, werde aber trotzdem weiter malen!