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Strandhäuser St. Peter Ording – Part 2

Nun stehen meine 4 Strandhäuser schon einige Tage im Wohnzimmer herum und ich frage mich – Was stimmt mit den Bildern nicht?
Heute habe ich eine Idee gehabt und möchte darüber berichten…

Was will mir der Künstler mit dem Bild sagen?

Was soll das Bild ausdrücken? Ich habe dieses Motiv angefangen, um meine Technik zu verbessern. Nach und nach habe ich meine Fehler korrigiert und Teile des Motivs wurden besser. Der Himmel als Beispiel gefällt mir in den letzen beiden Bildern am Besten.

Strandhaus 3

Strandhaus 4

Die letzten beiden Strandhäuser gefallen mir am Besten. Die Details und die Perspektive sind im letzten Bild gut gelungen. Strandhaus 3 wirkt kindlich, schon fast süß. Das liegt wahrscheinlich an den hellen Farben und den großen Fenstern.

Strandhaus 3
Strandhaus 4

Die Möwen am Strandhaus 1 und Strandhaus 4 wirken durch ihre Zufälligkeit am realistischsten. Die Größen könnten unterschiedlicher sein.

Strandhaus 1
Strandhaus 4

Der Strand ist in den ersten 3 Versuchen rötlicher als im 4. Bild und sieht dadurch mehr nach Südsee aus. In Bild 4 wirkt der Strand etwas reeller, aber wie an der Nordsee sieht er noch nicht aus. Etwas Blau hätte den Strand etwas schmutziger aussehen lassen können.

Strand 1 – 4

Bei den Menschen habe ich einen Favoriten. Der Mann im 1. Bild, links auf der Treppe, wirkt sehr gut. Die Reflexion lässt die Person realistisch wirken. Das Komische ist, dass ich diesen Mann nur so nebenbei gemalt habe. In den späteren Bildern habe ich mich mehr auf das Aussehen konzentriert und das Ergebnis ist leider dadurch nicht besser geworden.

Mann aus Strandhaus 1
Mann und Fraus aus Bild 3

Authentizität im Bild

Der Himmel sieht sommerlich aus, er wirkt sehr freundlich, nahezu fröhlich. Dazu passen Badegäste, die liegend die Sonne genießen.

Das Meer mit den Personen wirkt melancholisch, verträumt.

Die Möwen zeigen, dass es Windig ist. Das bringt Dynamik ins Bild.

Melancholische Stimmung müsste durch einen roten Himmel unterstützt werden, damit der Spaziergang der Menschen romantischer wirkt.

Wind und Möwen müssten durch hohe Wellen unterstützt werden. Zusammen mit Menschen, die gegen den Wind ankämpfen und wehende Fahnen wäre es ein schönes Motiv.

Andere Stimmungen

Angenommen, es würde Müll am Strand liegen und das Haus wäre auch schmutzig, dann könnte das Bild auf die Umweltverschmutzung hinweisen. Das könnte man mit Ölspuren und einem toten Wal sehr hart darstellen.

Regen und Wind zusammen mit einem Licht aus dem Haus könnte Gemütlichkeit ausdrücken. Zusammen mit einem Fernen Licht, eines Leuchtturms oder von einem Schiff könnte es Sehnsucht ausdrücken.

Was mache ich jetzt mit dem angefangenem Motiv?

Ich werde es wohl noch ein paar mal malen und versuchen eine konkrete Stimmung wiederzugeben. Aber dazu mehr in Teil 3.

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Aquarell

Mallorca – Reisenotizen

Letzte Woche waren wir in Mallorca. Es waren über 20°C. Genau richtig, nicht zu warm oder zu kalt. Wir waren viel unterwegs, daher habe ich nur 2 Bilder gemalt.

Hier waren wir in Port d’Andratx:

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Strandhäuser St. Peter Ording

Über die Osterfeiertage habe ich mal wieder etwas Zeit zum Malen gefunden. Ich habe mir verschiedene Tutorials bei YouTube angeschaut und bin bei einem Videos von Kristina Jurick hängen geblieben.
Sie erklärte wie sie in St. Peter Ording Strandhäuser aquarelliert hat.
Hier könnt ihr mehr über Sie erfahren.

Mein erster Versuch gefiel mir nicht und ich versuchte es weiter:

[24 x 32 cm – Burgund 250 g/m²]
[24 x 32 cm – Burgund 250 g/m²]
[24 x 32 cm – Burgund 250 g/m²]
[24 x 32 cm – Burgund 250 g/m²]

Nach vier Versuchen habe ich einiges über dieses Motiv gelernt und meine „Fehler“ immer weiter korrigiert. Die letzen beiden Bilder gefallen mir am besten. Beim letzen habe ich besser auf die Perspektive geachtet und das Bild etwas intensiver koloriert.
Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

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Tönning – Entspannung und Regen

Entspannt und völlig motiviert bin ich gerade aus dem Bildungsurlaub von der Nordsee zurück. Eine Woche in Tönning mit Blick auf die Eider und dem historischen Hafen brachten mir die Lust auf maritime Motive wieder.

[24 x 32 cm – Burgund 250 g/m²]

Wir waren in einem Gasthaus am alten Hafen untergebracht und konnten die Gezeiten von dort aus beobachten – und auch zahlreiche Boote, die im Hafen lagen.

[30 x 40 cm – Britannia 300 g/m²]

An einem verregneten Nachmittag, welcher im übrigen jeder Nachmittag dieser Woche gewesen sein könnte, waren wir auf dem Deich unterwegs. Am Ende standen wir vor dem Westerhever Leuchtturm – bei trüben Wetter ein schönes Motiv.
Die Stimmung war etwas regnerisch und es war sehr windig. Leider kann man zu dieser Jahreszeit nicht bis zum Leuchtturm gehen, weil die Vögel auf ihrem Rastplatz nicht gestört werden dürfen.

Am letzten Tag in Tönning habe ich eine Ausstellerin kennengelernt, die meine Bilder sehenswert fand. Sie versprach mir, ausgewählte Bilder auszustellen, aber dazu mehr in einem anderen Artikel.

Ebbe und Flut

Gezeiten, stetig kommt und geht das Wasser.
Es ist wie das Leben selbst, leider oft sehr stressig.
Ich hab' es selbst in der Hand, bin Verfasser,
Gutes und Schlechtes kommt und geht verlässig.

Ob es früher anders war?
Höre immer, diese Phasen wird man überstehen.
Ich sehe das Leben Jahr für Jahr.
Hab oft das Gefühl viel zu viel zu übersehen.
Erinnerungen bleiben bestehen,
genauso wie Musik, Texte und Bilder.

Daher auch der Antrieb etwas zu hinterlassen.
Auf etwas unsterbliches sich einzulassen.
Das Gefühl wird so nie verblassen.

Matthias Hamann

Gedankenfluss

Müll an den Stränden

Ebbe und Flut

Möwe im Wind

Ein Vogel beim Rasten

Fischkutter auf See

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Aquarell

Korfu – Kérkyra – Reisenotizen

Dieses Jahr ging es im Sommerurlaub nach Korfu. Korfu (Kérkyra) ist eine griechische Insel, die süd-östlich von Italien liegt. Wir waren viel unterwegs und hatten nur sonniges Sommer-Wetter. Ich habe mir für den Urlaub ein Aquarell-Skizzen-Buch (DIN A5 – 200g/m²) gekauft, mit dem Ziel es komplett mit Motiven aus Korfu zu füllen. Leider habe ich das ambitionierte Ziel nicht erreicht.

Im Vorwege habe ich auf die erste Seite des Reisetagebuchs eine Karte von Korfu- die oben zu sehen ist- mit einer Zeichenfeder aufs Papier gebracht.
Im Verlauf der Reise vermerkte ich die besuchten Städte in der Karte.

Das Rucksacksymbol steht für den Fundort unseres vergessenen Rucksacks. Ein griechischer Hotelangestellter hat ihn gefunden und uns kontaktiert. Ein absoluter Glücksfall.

Unsere Reise begann am Berliner Flughafen und diese Szenerie konnte ich während eines Picknicks festhalten.
Angekommen auf der Casa Lucia lernen wir einen traumhaft grünen Ort kennen und können dort die Seelen baumeln lassen.
Es gibt dort einen tollen Pool.
Dort kühlen wir uns täglich ab.
Wir waren täglich auf Korfu essen und da fiel mir diese Frau auf, sie musste mir unbekannterweise Modell sitzen.
Die Metropolen der Insel waren zu der Jahreszeit gut besucht und wir konnten tolle Boulevard-Szenen erleben.
Am Pool war gerade die Hochzeit dieser tollen Blüte.

Dieser wunderschönen Blüte habe ich daher ein Aquarell gewidmet.
Beim Frühstück begrüßte uns am Morgen ein kleiner grüner Frosch.
Er diente mir als Modell für das nebenstehende Aquarell.

Es entstand direkt in der Bucht von Paleokastritsa.
Ich habe etwa eine Stunde in der Mittagssonne daran gearbeitet.

Für mich war die Erfahrung während einer Reise und direkt draußen zu malen ganz neu. Das Buch war sehr praktisch, daher wird es mich jetzt ständig begleiten. Ich hatte praktischerweise meinen Schmincke-Malkasten und einen Pinsel, der genau in den Malkasten passt, dabei. Im Flugzeug erhielten wir glücklicherweise zwei kleine Kopfhörer-Dosen. Diese benutze ich seitdem als Wasserbehälter, zwei Stück, einen zum Auswaschen und einen zum Benetzen der Farbe. Das Gesamt-Set ist so klein, dass es zu jeder Reise mitkommen kann.